Krempita

Wenn mal wieder die Sehnsucht nach dem letzten Urlaub ganz groß ist dann habe ich heute den ultimativen Tip für euch. Kocht oder Backt euch eines eurer Lieblingsgerichte aus eurem letzten Urlaub und holt euch somit das Urlaubsfeeling direkt zu euch nach Hause.

Rezept aus dem Urlaub

Das Schönste am Reisen ist für mich neue Rezepte mitzubringen und sich dadurch den Urlaub zu Hause zu verlängern. Seit Jahren zieht es uns nach Kroatien, um dort unseren Familien Urlaub zu verbringen. Und genau von dort ist das nächste Rezept. Krempita habe ich das erste Mal in meiner Lieblingsstadt Rovinj gegessen. Ich kann euch nicht sagen ob mir diese Krempita nicht mehr aus dem Kopf ging weil sie einfach unheimlich lecker geschmeckt hat oder ob es daran lag, dass der Tag in Rovinj einfach perfekt war.

Das tolle Rezept für Krempita habe ich von der  Vermieterin unseres Ferienhauses bekommen. Mit Ivanka haben wir uns super verstanden. Sie hat in unmittelbarer Nachbarschaft gewohnt und hat uns jeden Tag mit etwas anderem Verwöhnt. Mal lag frisches Obst und Gemüse aus ihrem Garten vor unserer Tür oder sie hat uns eines  ihrer frisch gebackenen Brote gebracht. Auch Kuchen und selbstgemachte Marmelade hat sie uns gebracht und alles hat so lecker geschmeckt. Wenn jemand weiß wie man Krempita macht dann Ivanka.

Bei der Zubereitung gibt es zwei Varianten. Eine Variante, bei der die Sahne in der Creme weggelassen und durch steif geschlagenes Eiweiß ersetzt wird. Hat den Vorteil, dass es etwas kalorienärmer ist und vor allem sind die übrig gebliebenen Eiweiß gleich verwertet. Da mir hier aber ein bisschen die cremige Konsistenz fehlt und ich das Eiweiß für Macarons gebraucht habe, mag ich Krempita gerne so wie ich es euch im unten angegebene Rezept beschrieben habe.

Zutaten

  • 2 Packungen Blätterteig  
  • 2 l Milch
  • 400 g Zucker
  •  8 Eigelb  
  • 300 g Speisestärke
  • 1 Tl Vanille Extrakt   
  • 800 ml Sahne  
  • 2 Päckchen Vanillezucker  
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  1. Für den Boden einen Blätterteig aus der Packung nehmen, auf ein Blech mit Backpapier legen, ca. auf die Größe von 20×30 schneiden und mit einer Gabel Löcher einstechen
  2. Bei 180 Grad Heißluft 15 bis 20 Minuten backen
  3. Für den Deckel den zweiten Blätterteig auch auf die Größe von ca. 20×30 cm schneiden und diesen schon in gleich große Quadrate teilen, mit einer Gabel ein stechen, mit Puderzucker bestäuben, mit einer Lage Backpapier abdecken und mit einem weiterem Blech beschweren damit er nicht so hoch backt. Diesen Schritt habe ich vergessen und dadurch diese Kissenoptik erhalten die ihr auf den Bildern seht. Wem das gefällt darf gerne das einstechen mit der Gabel und das Beschweren mit einem Blech weg lassen.
  4. bei 180 Grad Heißluft 15 bis 20 min. Backen
  5. Für die Füllung von der Milch 200 ml abnehmen und den Rest in einem großen Topf zum kochen bringen
  6. Eigelb, Zucker und Vanille Extrakt cremig rühren
  7. Die Speisestärke einrühren
  8. Dann die 200 ml Milch einrühren
  9. Diese Masse zügig in die aufgekochte Milch geben und einmal unter kräftigem rühren aufkochen lassen
  10. Den Pudding mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
  11. 400 ml Sahne steif schlagen
  12. den abgekühlten Pudding nochmal mit einem Handrührgerät aufschlagen und darunter die steif geschlagene Sahne ziehen
  13. Die restlichen 400 ml Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen
  14. Jetzt den gebackenen Blätterteig als Boden in eine 20×30 grosse Auflaufform legen
  15. Darauf die Puddingmasse verteilen
  16. Darauf die steif geschlagene Sahne verteilen und die Blätterteig Quadraten als Deckel darauf legen
  17. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen
  18. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und in Stücke schneiden

Viel Freude beim Backen wünscht euch Jessica

 

 

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